SSVE gegen Neukölln gefordert

1. November 2018

Grippewelle stört Vorbereitung – Hoffnung auf gute Besetzung und Sieg

Der SSV Esslingen hat nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Duisburg und der erwarteten Heimniederlage gegen Spandau am kommenden Samstag um 15.30 Uhr mit der SG Neukölln schon den nächsten Gegner im Untertürkheimer Inselbad zu Gast.

Trotz der noch jungen Saison ist die Partie zwischen den Wasserballern aus Esslingen und Neukölln für beide Teams als wichtige Standortbestimmung anzusehen. Der SSVE hat dabei aus der Vorsaison noch eine Rechnung mit den Berlinern offen: im Duell um Platz 5 hatte die SGN am Ende ganz knapp die Nase vorn, nachdem sie den SSVE im Merkel’schen Schwimmbad mit 15:16 besiegten und auch zuhause die Oberhand behielten, wenn auch denkbar glücklich im 5-Meter-Schießen (11:11 nach Ende der regulären Spielzeit). Schon die beiden Spiele in der Hauptrunde waren an Spannung kaum zu überbieten und endeten beide Unentschieden, also mit einer Punkteteilung. Daher ist also auch am Samstag wieder mit einer interessanten Partie von zwei Mannschaften zu rechnen, die auf einem sehr ähnlichen Leistungsniveau liegen. So sieht das auch SSVE-Trainer Janusz Gogola: „Mit Neukölln kommt eine Mannschaft, die zwar am Saisonende besser platziert war, jedoch im Gegensatz zu Spandau in unserer „Gewichtsklasse“ liegt. Wir sind sehr neugierig auf das neuformierte Berliner Team und hoffen auf ein spannendes Spiel. Eine kleine Grippewelle hat unsere Vorbereitung etwas gestört, ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir bis zum Wochenende in guter Besetzung antreten können. Vielleicht können wir unseren Jugendspielern, die seit längerem auf einen Einsatz in der Bundesliga warten, ein bisschen mehr Spielzeit geben.“ Mannschaftskapitän Heiko Nossek formuliert ein klares Ziel für das Heimspiel: „Gegen Neukölln zählt nur der Sieg. Wir können damit schon einen großen Schritt zur Erreichung unseres Ziels machen.“ Unter den ersten sechs Mannschaften möchte der SSVE am Ende der Hauptrunde stehen, dazu muss man in der ProA-Gruppe zwei Teams hinter sich lassen. Vor allem bei den Heimspielen gegen die direkten Kontrahenten, zu denen auch die Neuköllner zählen, ist dabei ein doppelter Punktgewinn angesagt.

Bei den Berlinern gab es im Vergleich zum SSVE etwas mehr Bewegung im Kader vor der Saison, sodass man sich bei der Einschätzung der Spielstärke des Gegners nach nur einer Partie etwas schwer tut. Zuhause unterlag die SGN ersatzgeschwächt deutlich mit 8:16 gegen einen zugegebenermaßen auch stark auftretenden ASC Duisburg. Wie gewohnt wird der SSVE auch dieses Match auf sportdeutschland.tv live übertragen.

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