SSVE-U13 holt Gold bei der Süddeutschen Meisterschaft – und Bronze!

25. Juni 2017

Genau eine Woche nach ihrem Sieg bei der Deutschen Pokal-Endrunde wurde die U13 des SSV Esslingen vor heimischem Publikum auf der Neckarinsel am vergangenen Wochenende Süddeutscher Meister. Und nicht nur das: Das Esslinger Perspektivteam, das vorwiegend aus Spielern und Spielerinnen der Jahrgänge 2005 und 2006 bestand und sich als zweiter der baden-württembergischen Meisterschaft ebenfalls für die Süddeutsche qualifiziert hatte, sicherte sich zudem noch Bronze. Damit haben sich beide SSVE-Mannschaften zur Teilnahme an der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft im Herbst qualifiziert.

An dem Turnier, für das wie schon im vergangenen Jahr wieder der SSV Esslingen als Ausrichter eingesprungen war, weil sich andere Bewerber nicht fanden, nahmen neben den beiden Esslinger Mannschaften in diesem Jahr der SV Weiden, der WV Darmstadt und die WF Fulda teil. Auch wenn an einem Sieg der 1. SSVE-Mannschaft mit ihrem Trainer Winfried Henrich von Beginn an niemand gezweifelt haben dürfte, wird der Leistungsabstand zwischen diesem Team und dem restlichen Feld doch den einen oder anderen überrascht haben. Es ist wohl nicht übertrieben und bedarf nicht erst des Hinweises auf Ergebnisse mit Tordifferenzen von bis zu mehr als 50 (!) Treffern, wenn man festhält, dass der SSVE in der U13 zurzeit in Süddeutschland eine Klasse für sich ist. Ein Erfolg, der nicht vom Himmel gefallen ist, sondern das Ergebnis intensiven Trainings der Jungen und Mädchen dieser Altersgruppe seit vielen Jahren und einer, wie Turnierleiter Manfred Vater bei der Siegerehrung zu Recht betonte, ganz offensichtlich herausragenden Leistung des Esslinger Trainerteams im Jugendbereich insgesamt.

Auch wenn die U13 derzeit naturgemäß vom quantitativ und qualitativ herausragenden 2004er Jahrgang (drei dieser Spieler waren in diesem Jahr bereits zum nationalen U14-Lehrgang beim Stamm-Pokal in Hannover eingeladen) dominiert wird, zeigte das hervorragende Ergebnis des jungen Perspektivteams, das von Arnd Rau, Christian Grießhaber und Iris Schneider betreut wurde, dass sich auch die folgenden Jahrgänge derzeit zur Spitze auf süddeutschem Niveau zählen können. Die Spiele gegen Darmstadt und Fulda konnte man souverän und deutlich für sich entscheiden, nur gegen den SSVE I und den späteren Silbermedaillengewinner SV Weiden musste man sich mit letztlich jeweils eindeutigen Ergebnissen geschlagen geben.

Mit Blick auf die weitere sportliche Entwicklung der Esslinger Jugend, vor allen Dingen aber auf die des süddeutschen Wasserballsports insgesamt, muss man sich zweifellos eine größere Konkurrenz um die Ränge bei einem solchen Turnier wünschen. Dennoch bleibt, dass das Turnier den Jungen und Mädchen der SSVE U13, die sich bei ihren Partien lautstark gegenseitig unterstützten und außerhalb des Beckens keinen Zweifel daran ließen, dass sie in Wirklichkeit ein Team sind, die verdiente Gelegenheit bot, ihren zahlreichen heimischen Fans zu zeigen, wie gut sie wirklich sind.

Für die Mitglieder des Vereins bedeutet der derzeitige enorme Erfolg der SSVE-Jugend freilich auch, immer wieder für Turniere wie dieses an einem vorwiegend herrlich sonnigen Wochenende auf Beckenfläche zum Schwimmen verzichten zu müssen, wofür Sportvorstand Edwin Finkes beim Turnierabschluss allen ausdrücklich dankte. Auch von Seiten der Verantwortlichen beim Süddeutschen Schwimmverband wurde der Dank für diesen Einsatz zum Ausdruck gebracht. Dass sich das Opfer lohnt, haben die Jungen und Mädchen der U13 einmal mehr unter Beweis gestellt und einen Eindruck davon vermittelt, wie würdig sie Name und Farben des SSV Esslingen auch bei ihren zahlreichen Auswärtsspielen in ganz Deutschland vertreten.

Abschlusstabelle:

  1. SSV Esslingen I
  2. SV Weiden 1921
  3. SSV Esslingen II
  4. SC WF Fulda 1923
  5. WV Darmstadt 70

 

Für den SSVE I waren im Einsatz:

Leon Walther (TW), Nikias Roth, Robin Rehm, Julian Rothaupt, Periklis Reizis (Kapitän), Emmanouil Petikis, Noah Kübler, Nikola Plackovic, Lucca Heinrich, Milan Kübler, Nikola Milinovic, Christos Bolas, Lennard Wieland (TW)

Trainer: Winfried Henrich

Betreuer: Dirk Aigner

 

Für den SSVE II waren im Einsatz:

Theodoros Pappas (TW, Kapitän), Thimo Bittmann, Ivo Dzaja, Emil Strauß, Achilles Pairamidis, Ioanna Petiki, Georgia Sopiadou, Elena Ludwig, Christian Holz, Mika Schneider, Athanasios Papadopoulos, Nikolaos Patsiavouridis, Philipp Holz

Trainer: Arnd Rau

Betreuer: Christian Grießhaber, Iris Schneider

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