SSVE reist zum Meister, Pokalsieger und Supercupgewinner

14. Februar 2019

SSVE mit junger Mannschaft zu Gast bei Waspo 98 Hannover

Der SSV Esslingen trifft am kommenden Samstag am 12. Spieltag der Deutschen Wasserball Liga um 16 Uhr im Hannoveraner Stadionbad auf den amtierenden deutschen Meister Waspo 98 Hannover. 

Etwas Zählbares aus der niedersächsischen Landeshauptstadt mitzubringen, damit rechnet bei den Esslinger Bundesligawasserballern niemand. Das wäre aufgrund der unterschiedlichen Mannschaftsstärken auch unrealistisch, schließlich besteht das Hannoveraner Team aus Profisportlern von verschiedenen europäischen Topnationen, während die Esslinger Mannschaft mit vielen Eigengewächsen und durchgehend Amateuren antritt. Waspos Verantwortliche setzen mit der Ausrichtung des diesjährigen Final-Eight-Turniers der europäischen Champions League sowie Liveübertragungen im Fernsehen derzeit Maßstäbe und erregen so auch über die kleine Wasserball-Community hinaus Aufmerksamkeit, die der deutsche Wasserball dringend braucht, wenn er nicht weiterhin ein Schattendasein fristen möchte. Auch hier zeigen sich die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Kontrahenten vom Wochenende: während die Hannoveraner vor allem finanziell, aber auch organisatorisch einen hohen Aufwand betreiben, bringen die Esslinger mit ihrer seit Jahren starken Jugendarbeit vollen Einsatz für die Zukunft des deutschen Wasserballes und auch in der Außendarstellung wird im Rahmen der Möglichkeiten alles getan, so werden beispielsweise seit der letzten Saison alle Heimspiele live ins Internet übertragen (sportdeutschland.tv) – als einer der wenigen Vereine der DWL macht der SSVE das, obwohl dies eigentlich von allen DWL-Clubs gefordert wird. Doch zurück zum „Alltagsgeschäft“ und zur ungleichen Partie zwischen Waspo und dem SSVE. Trainer Janusz Gogola erwartet eine schwere Aufgabe für seine Mannen: „Der kämpferische Einsatz meines Teams wird in Hannover gefordert. Wir reisen ohne drei Stammspieler und mit einer sehr verjüngten Mannschaft an.“ Center Konstantinos Sopiadis fehlt aus persönlichen Gründen, Torhüter Florian Pirzer kuriert seine Beschwerden aus und Zoran Bozic tritt mit weiteren SSVE-Jugendspielern mit der Süddeutschen Auswahl beim U17-Landesgruppenvergleich in Uerdingen an, weshalb die Esslinger auch auf weitere Jugendspieler verzichten müssen. Kapitän Heiko Nossek möchte eine Niederlage wie beim 1:25 bei Spandau vermeiden: „Das ist wieder eine riesen Aufgabe, welche wir versuchen müssen besser zu lösen als gegen Spandau. Hier geht es jetzt darum, sich nicht direkt von Anfang an zu ergeben, so wie es in Berlin der Fall war.“

Das Hinspiel Ende November im Untertürkheimer Inselbad endete 8:22 für die Niedersachsen, auch in der Vorsaison waren die Ergebnisse vergleichbar.

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