SSVE reist zum Rekordmeister

31. Januar 2019

Unlösbare Auswärts-Aufgabe bei den Wasserfreunden Spandau 04

In der Deutschen Wasserball Liga trifft der SSV Esslingen am kommenden Samstag um 16 Uhr in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg auf die Wasserfreunde Spandau 04. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Berliner wäre eine Überraschung.

Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Deutschen Wasserball Liga ProA könnte ein Spitzenspiel vermuten lassen, wenn die viertplatzierten Esslinger auf die zweitplatzierten Spandauer treffen. Doch wer sich nur ein ganz klein wenig im Wasserballsport auskennt weiss, dass zwischen dem SSVE und dem Berliner Profiteam ein großer Leistungsunterschied besteht und es letztlich nur um die Höhe des Spandauer Sieges geht. SSVE-Trainer Janusz Gogola kämpft mit Personalproblemen: „Im Spiel gegen Spandau muss ich auf Zoran Bozic und Torwart Florian Pirzer verzichten. Nach einer Erkrankung sind Kende John und Jonathan Nemitz noch nicht voll einsetzbar. Trotzdem werden wir unser taktisches Vorhaben so gut wie möglich umsetzen wollen. Auch in voller Besetzung wäre die Aufgabe sehr schwierig für unsere Mannschaft zu bewältigen. Spandau Berlin präsentiert sich in letzter Zeit in sehr guter Form.“ In der Tat wussten die Berliner zuletzt in der Champions League zu überzeugen, als sie das andere deutsche Profiteam Waspo 98 Hannover gleich mit 15:9 besiegen konnten. Mannschaftskapitän Heiko Nossek zweifelt am Nutzen einer solchen Partie: „Ein Spiel, welches wieder niemanden weiter bringt. Spandau und Waspo Hannover spielen in einer anderen Liga und deshalb geht es nur um Schadensbegrenzung. Es wird jeder zu seiner Einsatzzeit kommen und so wenigstens seine Grenzen austesten.“

Das Hinspiel Ende Oktober im Untertürkheimer Inselbad endete mit 4:17 sehr deutlich zugunsten des Vizemeisters. Eigentlich etwas schade, denn bis Mitte des dritten Viertels hielten die Esslinger beim Stande von 4:8 recht gut mit. Ähnlich verlief die Heimpartie eine Saison zuvor, als nach einem 4:7-Halbzeitstand am Ende ein 7:19 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Eine Klatsche wie im Vorjahr, als man in Berlin mit 1:22 unterlag, sollte nach Möglichkeit vermieden werden, auch wenn die Hauptstädter in ihrem letzten Ligaspiel beim SSV Plauen vor einer Woche mit einem 2:23-Auswärtssieg kurzen Prozess machten und ihre Stärke bewiesen.

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